Neuigkeiten aus dem Büro

 
 
derzeit in Fertigstellung Wohnhaus K, Meran

Eine, aus dem Mittelalter stammende, denkmalgeschützte Hofstelle wurde um 1920 nach Plänen des Architekten Erlebach zu einem herrschaftlichen Ansitz umgebaut. Ein turmartiger Aufbau über der neuen Toreinfahrt erfolgte noch im Stile eines wehrhaften Schlosses, hingegen weist das Nebengebäude heute noch Stilelemente der damals aufkommenden Moderne auf. 1960 wurde das Nebengebäude Richtung Norden erweitert und als Gästepension adaptiert.
Die nunmehr durchgeführten Umbauarbeiten ermöglichte die Schaffung von zwei Wohneinheiten, die trotz geringer Besonnung und lärmintensiver Straße, eine hohe Wohnqualität aufweisen. Die ursprüngliche Loggia entlang der Straße wurde wieder hergestellt und der Südwohnung zugeordnet. Dahinter öffnet sich das großzügige Wohn- und Esszimmer mit offener Kochnische. Hingegen orientieren sich die 3 Schlafzimmer in den ruhigeren Innenhof. Die Nordwohnung erstreckt sich über 2 Geschoße, unten der Eingang mit 3 Schlafzimmern, oben der großzügige Wohnbereich mit vorgelagerter Südterrasse.

Dezember 2017 Wettbewerb Feuerwehr / Bürgerkapelle Tramin - 1. Preis

Auszug aus dem Protokoll des Preisgerichts:

Kompakter mehrgeschossiger Baukörper mit offenem Zwischengeschoss als Parkplatz, im Osten unbebaute grüne Wiese, Hülle aus perforiertem bronzefarbenen Aluminium, dahinter unterschiedlich eingefärbte Einheiten, Feuerwehr auf zwei Ebenen, Schulungsbereich oben (mit Blick in die Halle) […]

Zusammenfassend: stimmiges Erscheinungsbild das Einheit wie Teile sichtbar macht, bestechende Parkplatzlösung, gute Raumanordnung, nicht das ganze Grundstück besetzt, damit räumliche Reserven und Potential für künftigen Bedarf.

 

Oktober 2017 Wettbewerb Messeplatz Bozen - 1. Preis

Auszug aus dem Juryprotokoll:

Der Projektbeitrag besitzt eine sehr klare Architektursprache, die auf den Baubestand sensibel antwortet. Das Projekt sieht den Platz weiterhin als Haupterschließung des Messeareals und kann flexibel bespielbar viele Aktivitäten aufnehmen. Die Topographie mit zwei geknickten Flächen wird positiv gesehen, da der weit gespannte Platz eine Vielfalt an Ereignissen zulässt und zugleich für die Witterung genug Entwässerung bietet. […] Der Innenhof mit der vorgeschlagenen Überdachung bildet die neue Drehscheibe des gesamten Erschließungskonzeptes. Die Lösung der neuen schließbaren Eingangshalle „Foyer“ mit Stiege und Lichtführung wird positiv gesehen.

Der Eingangsbereich der Messe BZ erreicht mit der vorgeschlagenen Überdachung, der „Lichtwolke“, eine neue Identität.

August 2017 Machbarkeitsstudie "Meraner Stadtmauer"

Im Frühjahr 2017 wurden die Arbeiten zur Neugestaltung der Freiflächen vor der Landesfürstlichen Burg durchgeführt. Während der Grabungsarbeiten an der südöstlichen Ecke der Landesfürstlichen Burg wurden Reste der alten Stadtmauer entdeckt, die in der Folge von einer spezialisierten Firma behutsam freigelegt wurden.

Damit die freigelegten Mauerreste als baugeschichtliches Dokument erhalten werden können und für Interessierte einsichtig bleiben, wird die Fundstelle mit einem „Metallrahmen“ eingefasst, der zum einen die Fundstelle klar gegenüber dem Vorplatz und dem Park abgrenzt und gleichzeitig die freigelegten Mauerreste hervorhebt.

Um eine bessere Vorstellung von der Dimension der ehemaligen Stadtmauer zu erhalten ist angedacht, mit sehr filigranen Vollprofilen aus Corten-Stahl die Silhouette der alten Stadtmauer nachzubauen. Damit könnte auch veranschaulicht werden, dass Teile der Stadtmauer in die Außenmauer der Landesfürstlichen Burg integriert und heute noch dort ablesbar sind.

Februar 2017 Wohnhaus F, Lana

Das Ende der 50er Jahre erbaute Wohngebäude am steilen Osthang über dem Ortszentrum von Lana, unmittelbar an der stark befahrenen Landesstraße ins Ultental gelegen, bleibt in seiner Struktur und seinen Umrissen erhalten. Lediglich die Vordachelemente in Holz und kleine, vorspringende Balkone an der schmalen Südfassade werden entfernt.

Aus ursprünglich 2 getrennten Wohneinheiten wird eine große Maisonette-Wohnung für die dreiköpfige Familie mit den Schlafräumen im Erdgeschoss und den Wohnräumen im Obergeschoss. Die kleine Einliegerwohnung im Untergeschoss bleibt unverändert. Aufgrund des äußerst geringen Abstandes des Wohnhauses von der bergseitigen Landesstraße werden alle Wohnfunktionen nach Süden, Osten und Norden ausgelegt. Als Schutz vor Einsicht, Schmutz und Lärm der Straße wird die perforierte Trapezblechverkleidung des Daches über die Westfassade bis auf den Boden der Eingangsebene geführt. Die drei restlichen Fassaden sind wärmegedämmt und in Anlehnung an die ursprünglichen Wohnhäuser der Umgebung mit strukturiertem, mineralischem Putz und farblich hervorgehobenen Fensterumrahmungen versehen.

Oktober 2015 Wettbewerb EURAC Cafe Bozen - 1. Preis

 

September 2015 Wettbewerb Mobilitätszentrum Meran - 2. Preis

Auszug aus dem Juryprotokoll: Bei einer konsequenten Umsetzung der vorgeschlagenen Rahmenbedingungen sind die vorgeschlagenen Lösungen von hoher funktionaler und verkehrstechnischer Qualität. Der Entfall des Durchzugsverkehrs ermöglicht eine sehr großzügige und ansprechende Platzgestaltung, von ansprechender urbanistischer Qualität und guter Integration in das Stadtbild. Die Anordnung der Busstellplätze im Bereich der heutigen Allee frontal zur Unterführung ist beim gewählten Lösungsansatz gut und stringent, die formale Gestaltung aufwändig, aber ansprechend.

Der aktuelle Busbahnhof wird umfunktioniert zu einem Park und der Busbahnhof wird in Richtung Europaallee verschoben. Die PKW-Stellplätze sind eher aufwändig, da unterirdisch angeordnet, und mit direkter Verbindung in die Unterführung. Ergänzend dazu sind Parkplätze südlich der Geleise angedacht, die außerhalb des Planungsreals liegen.

 

Januar 2015 Wettbewerb Grundschule und Kindergarten Riffian - 1. Preis

Zwei neue, aufeinander abgestufte Baukörper für den Kindergarten und die Grundschule gruppieren sich um die bestehende Turnhalle und schließen auf deren Decke einen kleinen, dörflichen Platzraum ab, der als gemeinsamer Schulhof genutzt wird. Es ist dort eine klare Trennung zwischen motorisiertem Verkehr und Rad- bzw. Fußgängerverkehr vorgesehen. Niveaugleich liegen am Schulhof die Hauptzugänge zum Kindergarten und zur Grundschule, aber auch zur Mensa und zur Turnhalle. Der umliegenden dörflichen Bebauung entsprechend weisen die neuen Gebäude Satteldächer mit Zinkblecheindeckungen auf. Das stark geneigte Gelände wird terrassenartig abgestuft und als optimal besonnte Freispielfläche direkt der Grundschule bzw. dem Kindergarten zugeordnet.

 

Oktober 2014 Umbau und Erweiterung des Hauptsitzes der Raiffeisenkasse Lana

Im Jahr 2010, kurz bevor Prof. Arch. Othmar Barth im 83. Lebensjahr verstarb, hat er seinen Planungsauftrag zum Umbau und zur Erweiterung des Hauptsitzes der Raiffeisenkassa Lana an seine beiden ehemaligen Studenten Thomas Höller und Georg Klotzner übergeben. Sein Grundkonzept zum Projektentwurf bleibt erhalten, doch nehmen Höller & Klotzner - Architekten, aufgrund geänderter Anforderungen, in der Phase der Ausführungsplanung Anpassungen am Projekt vor. Ganz im Sinne des Arch. Barth folgt eine intensive Auseinandersetzung mit Materialien und Farben, sowie eine umfassende Detailplanung. Die Realisierung des Bauvorhabens in mehreren Bauabschnitten wurde im Herbst 2014 abgeschlossen.
November 2013 Wettbewerb Sozialzentrum Toblach

Anerkennung / 1.Nachrücker

 

Januar 2013 Wettbewerb Hofburggarten Brixen - 1. Preis

Gemeinsam mit den Landschaftsplanern freilich aus Meran gewinnt Höller&Klotzner-Architekten Ende 2012 den Planungswettbewerb zur Neugestaltung des Hofburggartens von Brixen, der nunmehr für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Hierfür ist ein Besucherzentrum mit Shop, Cafeteria, einer öffentlichen WC-Anlage und regem wirtschaftlichem Treiben vorgesehen, eigentlich im Widerspruch zur ruhigen und erholsamen Ausstrahlung eines Hofburggartens im klassischen Sinn. Daher  wurde im vorliegenden Projekt das Besucherzentrum abgesenkt und in den bestehenden Erdwall integriert. Es markiert die Schwelle vom hektischen Stadtleben zum ruhigen Naturgarten und bietet Platz für Kasse, Infothek, Kiosk, Cafeteria, Küche und WC-Anlagen. Die Südfassade der Cafeteria kann zum Garten hin durch großflächig verglaste Schiebetüren geöffnet werden. Ein weit auskragendes Vordach bietet ausreichend Sonnen- und Wetterschutz für die Terrasse, die auch als Musikpavillon oder Bühne genutzt werden kann. Die Wirtschaftsräume sind außerhalb der Gartenmauer in zwei getrennten Baukörpern untergebracht, die sich unter eine gemeinsame Dachfläche schieben. Sie werden in Holz ausgeführt, so auch die Dachflächen mit wetterfest verleimten Mehrschichtplatten aus Lärchenholz.
Juli 2012 Wettbewerb Weisskugelhütte, Langtaufers - 1. Preis

Die Autonome Provinz Südtirol schreibt 2011 für 3 hochalpine Schutzhütten einen Planungswettbewerb aus, zu dem jeweils 8 Architektenteams eingeladen werden. Jenen für die Weißkugelhütte (2.650 m.ü.M.) gewinnt Höller&Klotzner-Architekten mit einem sehr kompakten, mit Titanzink verblechten Baukörper. Ein langgestrecktes Fensterband bietet von beiden Stuben aus einen grandiosen Panoramablick zu den Gletschern um die Weißkugelspitze. In den verschieden großen Schlafkojen können 64 Gäste untergebracht werden. Anhand eines kleinen, bereits bestehenden Wasserkraftwerkes und einer neuen, in die Dachfläche eingearbeitete Photovoltaikanlage wird eine autarke Energieversorgung angestrebt.

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